Exzellenz als Herausforderung
Mit Zukunftskonzept gut gerüstet in die zweite Phase
Die RWTH Aachen University hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 eine der weltweit besten integrierten interdisziplinären technischen Hochschulen zu werden. Dieser Prozess der kontinuierlichen Veränderung wurde mit der ersten Phase der Exzellenzinitiative 2007 und dem Zukunftskonzept eingeleitet: von einer großen deutschen technischen Universität zu einer herausragenden integrierten Universität.
Jede Menge Engagement und Arbeit stecken in dem umfangreichen Antrag für die nächste Förderphase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder, der pünktlich zum 1. September eingereicht wurde. In den vergangenen Monaten haben Vertreterinnen und Vertreter aller Gruppen und Fakultäten Konzepte erarbeitet, diskutiert und abgestimmt, die schließlich in den Antragstext zum Zukunftskonzept eingegangen sind.
Der Antrag mit dem Titel „RWTH 2020: Meeting Global Challenges. The Integrated Interdisiplinary University of Technology“ veranschaulicht, wie die RWTH sich den globalen Herausforderungen der Zukunft stellen wird. Etwa 78 Millionen Euro beabsichtigt die Hochschule innerhalb der zweiten Förderphase zwischen 2012 und 2017 in „exzellente“ Projekte zu investieren.
Bereits im März dieses Jahres hat die RWTH von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat (WR) grünes Licht für zusätzliche Neuanträge bekommen:
• JARA-FIT Graduate School Fundamentals of Future Information Technology; diese Graduiertenschule wird im Rahmen der Forschungsallianz Jülich Aachen Research Alliance (JARA) mit dem Forschungszentrum Jülich beantragt;
• Mobile Multimedia Graduate School (M3) sowie das
• Exzellenz-Cluster Sustainable Buildings of the Future - Meeting Energy and Demographic Challenges.
Neben den Vollanträgen für die neuen Exzellenzprojekte hat die RWTH fristgerecht zum 1. September 2011 Fortsetzungsanträge für ihre laufenden Projekte eingereicht:
Die RWTH ist innerhalb der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder in allen drei Förderlinien (Zukunftskonzept, Graduiertenschulen, Exzellenzcluster) erfolgreich. Durch die Förderung bietet sich für die RWTH eine einmalige und wertvolle Gelegenheit, innerhalb von wenigen Jahren ihr wissenschaftliches Profil deutlich zu schärfen und auf ihre Kernkompetenzen auszurichten, um Spitzenforschung zu betreiben und so ihre internationale Sichtbarkeit zu erhöhen. Um dies zu erreichen, hat die RWTH eine Strategie entwickelt, die sich im Zukunftskonzept niederschlägt und zu einem übergeordneten Ziel führt: Im Gegensatz zu einer in erster Linie durch die Koexistenz einzelner Stärken, vor allen Dingen in den Ingenieurwissenschaften geprägten Universität, wird sich die RWTH in Zukunft zu einer „integrierten interdisziplinären technischen Universität“ entwickeln, die den globalen Herausforderungen gewachsen ist.