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Zuversicht nach der Begehung durch den Wissenschaftsrat:

Bis zum 15. Juni bleibt es dennoch spannend

 

Nach der Begehung durch eine 14-köpfige international besetzte Gutachtergruppe am 10. und 11. Januar 2012 sind die Hauptbeteiligten des Exzellenzprozesses zufrieden. Sehr kritisch und sehr intensiv ist das Zukunftskonzept der Hochschule zwei Tage lang begutachtet worden. Damit ist die Begehung der 3. Linie der Exzellenzinitiative nach langen Monaten der Vorbereitung abgeschlossen. Ebenso sind die Begehungen der anderen beiden Förderlinien - Graduiertenschulen und Exzellenzcluster - beendet. Rektor Univ.-Prof. Dr.-Ing. Ernst Schmachtenberg zeigt sich zuversichtlich, dass der Hochschule mit dem Zukunftskonzept „RWTH 2020: Meeting Global Challenges. The Integrated Interdisciplinary University of Technology“ ein guter Antrag und eine engagierte Begehung in guter Atmosphäre gelungen sind. Alles Weitere hängt vom Votum der Gutachter ab, denn die eigentlichen Entscheidungen zu allen drei Förderlinien fallen erst in einer gemeinsamen Kommission von DFG und Wissenschaftsrat am 14. Juni sowie im Bewilligungsausschuss am 15. Juni. Noch am selben Tag wird das Ergebnis bekanntgegeben.

Neben vielen Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern waren die Dekane aller Fakultäten, das Rektorat, die Vertreterinnen und Vertreter aus Strategierat, Senat und Hochschulrat, sowie Kooperationspartner der RWTH ebenso wie zahlreiche Studierende stark in den Prozess der Begehung eingebunden.

Die RWTH hat sich mit ihrem Zukunftskonzept zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2020 eine der weltweit besten integrierten interdisziplinären technischen Hochschulen zu werden. Dieser Prozess der kontinuierlichen Veränderung wurde mit der ersten Phase der Exzellenzinitiative 2007 und dem Zukunftskonzept eingeleitet: von einer großen deutschen technischen Universität wird die Hochschule sich zu einer herausragenden integrierten Universität entwickeln.

Jede Menge Engagement und Arbeit steckten daher bereits in dem umfangreichen Fortsetzungsantrag des Zukunftskonzeptes, der zum 1. September 2011 eingereicht wurde. Für diesen Antrag haben Vertreterinnen und Vertreter aller Gruppen und Fakultäten Konzepte erarbeitet, diskutiert und abgestimmt. Er veranschaulicht, wie die RWTH sich den globalen Herausforderungen der Zukunft stellen wird. Etwa 78 Millionen Euro beabsichtigt die Hochschule innerhalb der zweiten Förderphase zwischen 2012 und 2017 in „exzellente“ Projekte zu investieren.

Bereits im März 2011 hat die RWTH von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Wissenschaftsrat (WR) grünes Licht für zusätzliche Neuanträge bekommen:

• JARA-FIT Graduate School Fundamentals of Future Information Technology; diese Graduiertenschule wird im Rahmen der Forschungsallianz Jülich Aachen Research Alliance (JARA) mit dem Forschungszentrum Jülich beantragt;

• Mobile Multimedia Graduate School (M3) sowie das

• Exzellenz-Cluster Sustainable Buildings of the Future - Meeting Energy and Demographic Challenges.

Neben diesen Vollanträgen für die neuen Exzellenzprojekte hat die RWTH im vergangenen Jahr auch Fortsetzungsanträge für ihre laufenden Projekte eingereicht:

Die RWTH ist innerhalb der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder bisher in allen drei Förderlinien (Zukunftskonzept, Graduiertenschulen, Exzellenzcluster) erfolgreich. Durch die Förderung bietet sich für die Hochschule eine einmalige und wertvolle Gelegenheit, innerhalb von wenigen Jahren ihr wissenschaftliches Profil deutlich zu schärfen und auf ihre Kernkompetenzen auszurichten, um Spitzenforschung zu betreiben und so ihre internationale Sichtbarkeit zu erhöhen. Um dies zu erreichen, hat die RWTH eine Strategie entwickelt, die sich im Zukunftskonzept niederschlägt und zu einem übergeordneten Ziel führt: Im Gegensatz zu einer in erster Linie durch die Koexistenz einzelner Stärken, vor allen Dingen in den Ingenieurwissenschaften geprägten Universität, wird sich die RWTH in Zukunft zu einer „integrierten interdisziplinären technischen Universität“ entwickeln, die den globalen Herausforderungen gewachsen ist.

Nun gilt es, den Tag der Entscheidung, am 15. Juni 2012 mit Spannung und Optimismus zu erwarten.

 


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